Die Ausgabe „Religiöse Sprache verstehen“ der IRP-IMPULSE widmet sich der Herausforderung des christlichen Traditionsabbruchs und bietet Konzepte zur Erschließung religiöser Inhalte im Religionsunterricht.
Produktbeschreibung
Die vorliegende Publikation der IRP-IMPULSE reagiert auf die Klage von Lehrkräften über einen zunehmenden Traditionsabbruch und die mangelnde Anschlussfähigkeit religiöser Inhalte an die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Unter dem Titel „Religiöse Sprache verstehen“ beleuchtet die Ausgabe, wie Religionsunterricht dieser Entwicklung entgegenwirken kann. Martin Breul plädiert im Schwerpunktthema dafür, die Versprachlichung des Religiösen nicht zu vernachlässigen. Georg Langenhorst liefert einen poetischen Zugang zur Rede von Gott, indem er Wittgensteins Sentenz aufgreift und zum Dichten statt zum Schweigen anregt. Weitere Beiträge umfassen hermeneutische Überlegungen zur Relevanz biblischer Texte (Gudrun Nassauer) und das Verständnis des Bildes im christlichen Kult (Maria Jakobs). Didaktisch relevant sind die Artikel zur Sprachkompetenz der Schüler:innen (Marlies Berg), zu Theologisieren und Elementarisierung (Patrik C. Höring), zu den neuen Bibelübersetzungen (Pascal Schmitt) sowie zur religiösen Sprache im Netz (Jonas Müller). Ein Unterrichtsentwurf zu „Hand als Symbol“ bietet praxisnahe Anregungen. Die Ausgabe ist im Herbst 2018 erschienen.